Ungarn in Rumänien sind entsetzt: Traditioneller Szekler-Marsch wurde verboten

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Die Szekler sind eine ungarische Minderheit im Herzen Rumäniens. In einigen Gebieten Siebenbürgens / Transsilvaniens stellen die Ungarn die Mehrheit. Jahr für Jahr veranstaltet der Szekler Nationalrat einen „Szekler Marsch der Freiheit“. Die Szekler fordern - nach Vorbild Südtirols - weitreichende Autonomierechte. Ein Thema, das regelmäßig in dem zentralistischen Rumänien für emotionale Auseinandersetzungen sorgt.

An dem Marsch nehmen jedes Jahr rund 30.000 Personen statt. Nicht so in diesem Jahr. Der Bürgermeister und Polizeichef von Târgu Mure? / Marosvásárhely / Neumarkt haben den Marsch verboten und werfen den Veranstaltern vor, „ ethnische Unruhen im Land“ schüren zu wollen. Dies wird von den Veranstaltern strikt zurückgewiesen.

Die Veranstalter haben die Gerichte bemüht. Doch die Richter weigern sich, in der noch verbleibenden Zeit, eine Entscheidung zu fällen. Daher haben die Veranstalter - da man ohne eine amtliche Genehmigung nicht für die Sicherheit der Demonstranten garantieren könne - den Szekler-Marsch 2015 abgesagt.

Doch man gibt sich kampfbereit: „Wir werden die nötigen Schritte einleiten, um bald einen Szekler Marsch der Freiheit zu organisieren, der um einiges größer ausfallen wird, als in den vergangenen Jahren“, so die verärgerten Vertreter der ungarischen Minderheit.  

(http://living-diversity.blogspot.dk/2015/02/ungarn-in-rumanien-sind-entsetzt.html)

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